Direkt zum Inhalt

Hauptmenü:

Aufgaben und Ziele| Organisation| Leistungen| Publikationen| Termine| Kontakt

Untermenü:

Navigationsmenü:

Technisches Menü:


Pressemitteilung der VITAKO "Den Nutzern vom Vorteil überzeugen"


NRW-Staatssekretär Christoph Dammermann auf Vitako-Mitgliederversammlung Pressemitteilung der VITAKO vom 08.04.2019

Auf Einladung der GKD Recklinghausen fand die turnusmäßige Mitgliederversammlung der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister – Vitako – in Haltern am See statt. Prominente Digitalprojekte aus Nordrhein-Westfalen standen auf der Agenda. Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE), gewährte Einblicke in die „Digitalstrategie.NRW“, über die diesen Mittwoch im nordrhein-westfälischen Landtag debattiert wird.



Dammermann betonte die Wichtigkeit, die Menschen vom Nutzen und von den Vorteilen der Digitalisierung zu überzeugen: „Wir werden nur erfolgreich sein, wenn wir den Bürgern in zwei, drei Jahren erfolgreiche Projekte anbieten können.“ Eine „neue Stimmungslage“ sei in Nordrhein-Westfalen auszumachen; die fünf Modellkommunen des Landes und auch der neue ressortübergreifende Zuschnitt des Ministeriums, das für alle Bereiche der Digitalisierung verantwortlich zeichnet, würden gut angenommen. Dammermann kündigte an, vor allem auch die mittelständische Wirtschaft und Handwerksbetriebe bei der Umsetzung der digitalen Transformation miteinzubeziehen.



Unterdessen wird in Recklinghausen an der Umsetzung eines Serviceportals für Bürger und Unternehmen gearbeitet. Sören Kuhn, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters GKD Recklinghausen, berichtete, dass die regionale Wirtschaftsförderung das Konzept „Umbau 21“ aufgelegt habe und Mittel aus dem Kohlerückzug unter anderem für Digitalisierungsprojekte verwende. Die geplante Portalarchitektur wird mit einem Fördervolumen von 8,8 Millionen Euro unterstützt.

In Gelsenkirchen, eine von fünf Modellkommunen des Bundeslandes, lautet das Motto „Wir – die vernetzte Stadt“. Eine Kooperation von dem Vitako-Mitglied GKD Emscher-Lippe, den Stadtwerken, der Westfälischen Hochschule und weiteren Beteiligten will die Bürger mit den städtischen Einrichtungen vernetzen und die digitale Stadtentwicklung vorantreiben. So ist eine umfassende Open-Data-Infrastruktur entstanden, in einem Modellprojekt wird eine Bürger-ID per Smartphone entwickelt und mittels Big-Data sollen künftig Beleuchtung, Parken, Crowd Management und Verkehrslenkung digital überwacht und unterstützt werden.



Prof. Dr. Andreas Engel, Vorsitzender des Dachverbandes Kommunaler IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen (KDN), stellte den Stand der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes (OZG) im Bundesland vor. Das OZG zielt darauf ab, bis 2022 rund 575 Verwaltungsleistungen in digitaler Form verfügbar zu machen. Auf der kommunalen Ebene, so Engel, seien in NRW schon heute 25 Prozent der Antragslösungen für OZG-Leistungen digital verfügbar. Zudem beteiligen sich 31 nordrhein-westfälische Kommunen in 13 Themenfeldern an den OZG-Digitallaboren. Während das Servicekonto.NRW bereits am Start ist und auch das Gewerbe-Service-Portal.NRW seit längerem im Einsatz, sollen Mitte 2019 die verschiedenen kommunalen Serviceportale zum Portalverbund.NRW zusammengeschlossen werden.



Mit den fünf Modellkommunen Soest, Paderborn, Wuppertal, Aachen und Gelsenkirchen, die vom Land mit insgesamt 91 Millionen Euro unterstützt werden, und mit 42 Projekten im Förderschwerpunkt E-Government sieht sich das Bundesland bei der Digitalisierung auf einem erfolgreichen Weg. Andreas Engel sprach von einer „guten Ausgangslage“. Dieser Ansicht schloss sich Staatssekretär Christoph Dammermann an und betonte: „Kommunen sind die für die Digitalisierung wichtige Schnittstelle zu den Bürgern.“

Zusatzmenü:

 
 


©2019 KDN

Fusszeile: