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Servicekonto.NRW erleichtert E-Government


Servicekonto.NRW erleichtert E-Government


Dortmund, 05. September 2017 – Eine Identität für alle Dienste: Auf dem 18. ÖV-Symposium in Dortmund wurde das Servicekonto.NRW vorgestellt. Ab dem 01.01.2018 werden es Bürgerinnen und Bürger für alle Online-Verwaltungsdienste im Land nutzen können.


In seinem Eröffnungsreferat auf dem 18. ÖV-Symposium in Dortmund hat der Beauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Informationstechnik (CIO), Hartmut Beuß, das neue Servicekonto.NRW vorgestellt und zur Anbindung an die Verwaltungsportale freigegeben. Als gemeinsamer Dienst von Land und Kommunen ist es für ihn, Herrn Beigeordneten Andreas Wohland vom Städte- und Gemeindebund sowie den Vertretern des Städtetags und des Landkreistags ein Meilenstein in der Entwicklung des E-Government in NRW und ein wichtiger Schritt zur standardisierten, einfachen und leichten Nutzung von digitalen Verwaltungsangeboten. Einmal registriert werden sich Bürgerinnen und Bürger mit dem Servicekonto.NRW in allen Online-Diensten der Verwaltung sicher ausweisen können.


Einmal registrieren, vielfältig nutzen – über Plattformen hinweg
In kommerziellen Web-Angeboten ist es immer häufiger möglich, Zugangskennungen plattformübergreifend zu nutzen. Ein gängiges Beispiel ist der Social-Media-Account, der auch zum Login für das Online-Shopping genutzt werden kann. Der Vorteil: es sind weniger Passwörter und Benutzernamen zu merken und zu verwalten; die Nutzung der einzelnen Dienste geht spürbar flüssiger von der Hand. Genau diese Philosophie verfolgt das Servicekonto.NRW: Als zentrale Identität kann es zukünftig zur Identifizierung und Authentisierung in allen Online-Diensten der Kommunen und des Landes genutzt werden: ein Konto als Universalschlüssel für den Zugang zu allen Verwaltungsdiensten.


Für die Zukunft gut gerüstet
Das Servicekonto.NRW wurde auf dem ÖV-Symposium erstmals der Fachöffentlichkeit live vorgestellt. Es steht jetzt den lokalen Portalbetreibern zur Anbindung an ihre Online-Dienste zur Verfügung. Bis zum 1.1.2018 sollen möglichst viele Online-Dienste angeschlossen werden, denn je mehr Dienste angebunden sind, desto größer ist der Nutzen für Bürgerinnen und Bürgern. Die Nutzung ist denkbar einfach: Die bekannten Verwaltungsportale vor Ort sind und bleiben die Einstiegspunkte für Online-Angebote. Erst wenn die Eingabe der Nutzerdaten erforderlich oder der Nachweis der Identität notwendig ist, wird das Servicekonto.NRW aus dem Prozess heraus aufgerufen. Einrichtung und Nutzung des Servicekonto.NRW sind freiwillig. Die Hoheit über das eigene Konto und die Nutzung der gespeicherten Daten liegt immer bei den Nutzerinnen und Nutzern.


Das Servicekonto.NRW startet mit der einfachen Registrierung über Benutzername und Passwort und der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises und des elektronischen Aufenthaltstitels. In weiteren Schritten soll es um das mobile Authentisieren mit dem Smartphone und Unternehmenskonten erweitert werden. Nach dem Start in NRW wird es auch den Zugang zu allen Verwaltungsdiensten in Deutschland und sogar europaweit eröffnen.


Starke Partner für ein starkes Angebot
Die Gesamtverantwortung liegt beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. Das Ministerium ist der Diensteanbieter und hat das landesweit gültige Berechtigungszertifikat für die Nutzung der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises erhalten. Der Betrieb des Servicekonto.NRW ist als Auftragsdatenverarbeitung auf den KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister übertragen worden, der es bei seinen Mitgliedern Kommunales Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) und Stadt Münster - citeq betreiben lässt. Die Software wurde von der Governikus KG auf Basis der Produktfamilie Governikus Autent entwickelt, einer Anwendung des IT-Planungsrats.


Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Engel, KDN-Geschäftsführung
 

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©2017 KDN . Letzte Aktualisierung: 6. September 2017

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