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Land und Kommunen unterzeichnen Absichtserklärung zum Servicekonto.NRW


Hannover, 23. März 2017 – Auf dem Kommunaltag NRW haben Land und Kommunen eine Absichtserklärung zum gemeinsamen Betrieb und der Weiterentwicklung des Servicekonto.NRW unterzeichnet.

 

Absichtserklärung Servicekonto.NRW
KDN-Geschäfsführer Prof. Dr. Andreas Engel (KDN), NRW-CIO Hartmut Beuß, Andreas Wohland

(Städte- und Gemeindebund NRW) und Dr. Marco Kuhn (Landkreistag NRW)

Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-
Westfalen für Informationstechnik (CIO), die Kommunalen Spitzenverbände als Vertretung der
Kommunen sowie der KDN als Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister bekräftigen mit der
Vereinbarung ihren Willen, durch ein gemeinsames Vorgehen den Bürgerinnen und Bürgern in
Nordrhein-Westfalen das Identifizieren und Authentifizieren in digitalen Verwaltungsverfahren so
leicht wie möglich zu machen. Einmal Registrieren soll reichen, um die so geschaffene digitale
Identität in allen Online-Verfahren von Land und Kommunen nutzen zu können.


Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung in
Nordrhein-Westfalen (E-Government-Gesetz NRW). Es verpflichtet Land und Kommunen, ab 2018
ihren Bürgerinnen und Bürgern ein Verfahren zum Online-Identifizieren anzubieten. Dies wird mit
dem gemeinsam bereitgestellten Servicekonto.NRW erfüllt.


Die Verantwortung für den gemeinsamen Betrieb des Servicekonto.NRW liegt beim Ministerium
für Inneres und Kommunales des Landes NRW. Der Betrieb selbst soll im Rahmen einer
Datenverarbeitung im Auftrag auf den KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
übertragen werden, der dazu das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein und die Stadt Münster
- citeq beauftragt. Die Komponenten des Servicekonto.NRW sowie den eID-Server hat die
Governikus KG auf Basis der Produktfamilie Autent entwickelt, einer Anwendung des ITPlanungsrats.
Die Partner vereinbarten weiterhin, das Servicekonto.NRW gemeinsam weiter zu entwickeln und
hierzu noch eine gesonderte Vereinbarung zu schließen. Grundlage der Weiterentwicklung sind
die Eckpunktepapiere des CIO und des KDN zum Servicekonto.NRW sowie die entsprechenden
Konzepte und Beschlüsse des IT-Planungsrats. Insbesondere im Angebot weiterer,
nutzerfreundlicher Authentifizierungsmethoden sehen die Partner eine wichtige Grundlage, dass
elektronische Identitäten in Verwaltungsverfahren einfacher und damit stärker verbreitet werden.
Die Partner sind davon überzeugt, dass mit dem gemeinsamen Angebot von Basisdiensten wie
dem Servicekonto.NRW die Akzeptanz von digitalen Verwaltungsangeboten steigt und die
Entwicklung von E-Government in Nordrhein-Westfalen beschleunigt wird.


Das Servicekonto.NRW ist noch während der CeBIT im Public Sector Parc auf dem Stand des
Landes Nordrhein-Westfalen zu sehen (Halle 7, Stand B28). Es hat große Aufmerksamkeit bei
Kommunen und IT-Dienstleistern gefunden, die sich von den Vorteilen dieser landesweiten Lösung
überzeugen konnten. Auch Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, das Servicekonto.NRW
kennen zu lernen.


Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Engel

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©2017 KDN . Letzte Aktualisierung: 10. April 2017

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